Magnesiummalat: Was es mit Ihrem Körper macht

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Magnesiummalat: Was es mit Ihrem Körper macht

Magnesiumpräparate sind weit verbreitet und bieten jeweils leicht unterschiedliche Vorteile. Während Magnesiumglycinat die Entspannung fördert und Magnesiumcitrat die Verdauung unterstützt, wird Magnesiummalat zur Steigerung der Energie, zur Unterstützung der Muskelfunktion und zur Schmerzlinderung vermarktet.** Aber wie wirksam ist es und was passiert, wenn man es einnimmt?

Die Rolle von Magnesium für Ihre Gesundheit

Magnesium ist für zahlreiche Körperfunktionen unerlässlich. Es reguliert Blutzucker, Blutdruck, Muskel- und Nervenaktivität, Knochengesundheit und Energieproduktion. Eine langfristig ausreichende Magnesiumzufuhr kann das Risiko chronischer Krankheiten wie Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes und Osteoporose senken. Der Tagesbedarf liegt bei 310–320 mg für Frauen und 400–420 mg für Männer, gedeckt durch Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte und Blattgemüse oder über Nahrungsergänzungsmittel.

Wie sich Magnesiummalat unterscheidet

Magnesiummalat verbindet Magnesium mit Apfelsäure – einer natürlichen Verbindung, die in Früchten wie Äpfeln und Kirschen vorkommt. Apfelsäure verbessert die Magnesiumabsorption und beteiligt sich an der zellulären Energieproduktion, was zu einer erhöhten Energie und einer geringeren Müdigkeit führt. Erwarten Sie jedoch keinen dramatischen Energieschub wie bei Koffein. Ernährungsberater betonen, dass die Wirkung subtil ist und „hinter den Kulissen“ wirkt, anstatt für sofortige Belebung zu sorgen.

Wer könnte davon profitieren?

Experten empfehlen, der Magnesiumaufnahme über die Nahrung Vorrang vor Nahrungsergänzungsmitteln zu geben. Personen mit Verdauungsbeschwerden wie Morbus Crohn, die die Magnesiumabsorption beeinträchtigen können, können von einer Nahrungsergänzung profitieren. Die aktuelle Forschung begünstigt Magnesiummalat jedoch nicht besonders gegenüber anderen Formen.

Ernährungsberater empfehlen häufig zuerst Magnesiumglycinat, da es Stress reduzieren, den Schlaf verbessern und Kopfschmerzen lindern kann. Magnesiummalat kann für Personen mit niedrigem Energieniveau oder für Sportler, die eine verbesserte Muskelfunktion und Energieproduktion anstreben, interessant sein. Begrenzte Studien deuten auch auf potenzielle Vorteile für die Behandlung von Fibromyalgie-Symptomen hin.

Mögliche Risiken und Überlegungen

Magnesium ist im Allgemeinen sicher und Magnesiummalat wird oft besser vertragen als Formen wie Citrat, die Verdauungsstörungen verursachen können. Nahrungsergänzungsmittel können jedoch mit bestimmten Medikamenten interagieren und werden für Menschen mit Nierenerkrankungen nicht empfohlen. Konsultieren Sie immer einen Arzt, bevor Sie mit der Nahrungsergänzung beginnen.

Eine Überschreitung von 350 mg täglich aus Nahrungsergänzungsmitteln wird nicht empfohlen, es sei denn, dies wird von einem Fachmann angeordnet. Während die Aufnahme von Magnesium über die Nahrung im Allgemeinen sicher ist, kann eine übermäßige Supplementierung nachteilige Auswirkungen haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Magnesiummalat einen potenziell sanften Energieschub und Muskelunterstützung bietet, seine Vorteile im Vergleich zu anderen Magnesiumformen sind jedoch noch weitgehend unbewiesen. Priorisieren Sie zuerst die Nahrungsaufnahme und konsultieren Sie vor der Nahrungsergänzung einen Arzt.