Donuts sind ein beliebter Genuss, doch häufiger Verzehr kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Auch wenn eine gelegentliche Leckerei nicht unbedingt schädlich ist, kann die regelmäßige Bevorzugung von Donuts gegenüber nährstoffreicheren Lebensmitteln zu einem Ungleichgewicht in der Ernährung führen. Das Kernproblem ist einfach: Donuts enthalten viel Zucker, Kalorien und ungesunde Fette, bieten aber nur einen minimalen Nährwert.
Das Zuckerproblem
Donuts sind mit zugesetztem Zucker beladen, der maßgeblich zu verschiedenen Gesundheitsproblemen beiträgt. Gemäß den US-amerikanischen Ernährungsrichtlinien sollte zugesetzter Zucker nicht mehr als 10 % der täglichen Kalorienaufnahme ausmachen. Bei einer 2.000-Kalorien-Diät bedeutet das, den zugesetzten Zucker auf 50 Gramm pro Tag zu beschränken.
Allerdings kann bereits ein einzelner Donut einen erheblichen Teil dieser Grenze liefern. Ein mit Schokolade überzogener Donut von Dunkin‘ enthält 15 Gramm Zucker sowie 270 Kalorien und 12 Gramm Fett. Der altmodische glasierte Donut von Tim Hortons hat 26 Gramm Zucker, 306 Kalorien und 13 Gramm Fett. Krispy Kremes Schokoladen-Eis-Donut mit Kreme-Füllung enthält 23 Gramm Zucker, 350 Kalorien und 19 Gramm Fett.
Das ist wichtig, weil das ständige Überschreiten der empfohlenen Zuckergrenzen das Risiko von Hyperglykämie, Insulinresistenz, chronischen Entzündungen und hormonellen Ungleichgewichten erhöht. Mit der Zeit kann dies zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, nichtalkoholischer Fettleber, Fettleibigkeit und sogar bestimmten Krebsarten führen. Etwa drei von zehn Erwachsenen nehmen bereits mehr als 15 % ihrer täglichen Kalorien aus zugesetztem Zucker zu sich, vor allem aus gesüßten Getränken.
Jenseits von Zucker: Andere gesundheitliche Bedenken
Das Problem ist nicht nur Zucker. Donuts enthalten oft synthetische Aromen, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe und potenziell schädliche Transfette. Diese Inhaltsstoffe werden mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen und bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht. Ungefähr 21 % aller Krebsfälle sind mit Fettleibigkeit und schlechter Ernährung verbunden, was die größeren Risiken einer Ernährung mit vielen verarbeiteten Süßigkeiten verdeutlicht.
Was sollten Sie tun?
Es ist in Ordnung, gelegentlich Donuts zu genießen, aber Mäßigung ist der Schlüssel. Für die langfristige Gesundheit ist es entscheidend, nährstoffreichen Lebensmitteln Vorrang vor häufigem Genuss zu geben. Wenn Sie eine Vorliebe für Naschkatzen haben, sollten Sie gesündere Alternativen wie frisches Obst in Betracht ziehen oder hausgemachte Donuts mit nährstoffreicheren Zutaten zubereiten.
Letztendlich sind informierte Entscheidungen wichtig. Das Erkennen der gesundheitlichen Auswirkungen des häufigen Donut-Verzehrs ermöglicht einen ausgewogeneren und nachhaltigeren Ansatz für den Genuss. Um langfristige Risiken zu reduzieren, ist es wichtig, der Gesundheit Vorrang vor sofortiger Befriedigung zu geben.




















