Es gibt die träge Vorstellung, dass Schlafen Zeitverschwendung sei. Falsch. Schlechter Schlaf tötet. Nicht heute. Nicht morgen. Aber irgendwann. Die Zusammenhänge zwischen Kurzschlaf und chronischer Krankheit, Tod, Krankheit … es ist alles da.
Mein Video über Natürliche Nahrungsergänzungsmittel gegen Schlaflosigkeit bringt die Wissenschaft auf den Punkt. Sechs Stunden pro Nacht eine Woche lang verändern mehr als 700 Gene. Autsch. Der wahre Mörder? Endotheliale Dysfunktion. Ihre Arterien hören auf, sich zu entspannen. Sie versteifen sich. Reduzieren Sie die Zeit auf fünf statt sieben Stunden und schonen Sie Ihre Blutgefäße.
Wie schlimm? Ungefähr so schlimm wie Rauchen. Oder Diabetes. Oder koronare Herzkrankheit. Eine Woche. Das ist es. Bei Menschen, die weniger als sieben Stunden Zeit haben, steigt das Risiko eines frühen Todes um 12–35 %. Und 28 % der Erwachsenen in den USA befinden sich genau in dieser Gefahrenzone. Ruhe ist nicht optional. Es ist nicht verhandelbar.
„Ausreichend langer, erholsamer Schlaf… ein unbestreitbarer Grundstein für die Gesundheit.“
Schlafapnoe? Besorgen Sie sich ein CPAP-Gerät. Gewicht verlieren. Reparieren Sie die Wurzel. Ganz einfach, wenn das das Problem ist. Was ist, wenn Sie nur an die Decke starren?
Ich habe Regeln. Vier Regeln der Schlafkonditionierung. Vier Regeln der Schlafhygiene. Schauen Sie sich das Video bei 2:04 oder mein Buch How Not to Diet an. Folge ihnen. Wenn Sie immer noch nicht schlafen können … die Natur hat Möglichkeiten.
Wir haben über Kiwi gesprochen. Wir haben über Sauerkirschen gesprochen. Beide funktionieren.
Nun, Gemüse. Konkret: Lactuca sativa. Klingt exotisch? Es ist Salat. Die Römer wussten es. Habe es zum Schlafen genutzt. Der Wirkstoff ist Lactucin. Das ist der bittere Geschmack. Hypnotische Eigenschaften. Real oder Mythos?
Funktioniert bei Kröten. Funktioniert bei Nagetieren. Mit Römersalat schlafen Ratten tiefer. Höherer Lactucingehalt als Eisberg. Macht Sinn.
Aber Menschen? Menschen sind knifflig. Eine Studie von vor etwa 10 Jahren befasste sich mit Salatsamenöl. Randomisierte Patienten mit Schlaflosigkeit. Placebo vs. Öl. Eine Woche später? 70 % gaben an, dass ihr Schlaf viel besser geworden sei. Nur 20 % der Placebogruppe verspürten Erleichterung. Nützlich. Sicher. Vor allem für ältere Leute. 20–40 % der Senioren leiden regelmäßig unter Schlafmangel.
Moment, für Mütter ist es noch schlimmer. Fast 8 von 10 schwangeren Frauen verlieren den Schlaf. Kann keine Pillen nehmen. Ambien riskiert ein niedriges Geburtsgewicht. Frühgeburt. Kaiserschnitte. Valium? Gliedmaßendefekte. Schreckliche Chancen.
Wieder Salat.
Die alte Ölstudie war fehlerhaft. Einzelblind. Die Forscher wussten, wer den Salat nahm. Voreingenommenheit wahrscheinlich. Sie hatten jedoch Recht: Big Pharma finanziert keine Salatstudien. Keine Milliarden hier.
So kam es endlich zu einem richtigen Prozess. Doppelblind. Placebokontrolliert. Diesmal Vollwertkost, kein Öl.
Das Problem: Man kann einen Römersalat nicht in einer Kapsel verstecken. Lösung: Mahlen Sie die Samen. 100 schwangere Schlaflose erhielten zwei Wochen lang einen viertel Teelöffel gemahlene Salatsamen ODER ein Placebo.
Ergebnis? Die Schlafqualitätswerte stiegen in der Salatgruppe deutlich an. Keine Nebenwirkungen. Nur Samen.
Warum ein Gemüse die schwere Arbeit überlassen, wenn Chemikalien Chaos verursachen können? Vielleicht hätten wir gar nicht erst an dem Garten zweifeln sollen.
