Goodyear Racing Eagles sehen aus, wenn man die Augen zusammenkneift, wie Straßenreifen. Sie teilen die DNA mit dem Gummi Ihres täglichen Fahrers. Aber entfernen Sie die Annahmen. Was Sie sehen, ist eine Maschine, die für einen einzigen Zweck gebaut wurde: Geschwindigkeit. Eine vollständige Aufschlüsselung der Anatomie von Straßenreifen finden Sie unter Wie Reifen funktionieren. Die wahre Geschichte liegt in den Komponenten, die bei normalen Reifen nicht auftauchen.
Diese Teile definieren den Racing Eagle.
- Apex – Dies steuert die Seitenwandsteifigkeit. Steifigkeit ist wichtig.
- Wulst – Die Kontaktzone zwischen Reifen und Felge. Für einige Strecken sind zwei Perlen erforderlich.
- Kadaverhaufen – Das Rückgrat. Sie verleihen der Reifenkrone strukturellen Halt und Festigkeit.
- Riemenpaket – Stahlgeflechtgürtel sitzen zwischen Lauffläche und Flor. Dadurch entsteht eine flache Grundfläche.
- Inner Liner – Eine Backup-Schicht. Es hält die Luft im Inneren, wenn der Außenreifen kaputt geht oder eine Reifenpanne hat.
- Laufflächenmischung – Der Grip-Anbieter. Der eigentliche Kontaktfleck.
Der größte optische Unterschied zwischen einem Racing Eagle und einem Goodyear Eagle F1 Straßenreifen ist offensichtlich. Nicht gelesen. Lassen Sie sich nicht von der glatten Oberfläche täuschen. Fehlende Rillen bedeuten nicht, dass es an Grip mangelt. Das sind Slicks. Slick-Rennreifen verfügen nicht ohne Grund über glatte Oberflächen. Der mechanische Grip eines Rennwagens entsteht durch die Maximierung der Oberfläche auf der Strecke. Glatte Reifen haben keine Rillen, die man in den Asphalt schneiden könnte. Das bedeutet eine größere Aufstandsfläche und optimale Traktion.
Einen Reifen zu bauen erfordert Mühe. Ein entscheidender Schritt ist das Aushärten. Durch diesen Vorgang wird die Verbindung fixiert. Rennreifen sind jedoch ständig extremer Hitze und Belastung ausgesetzt. Diese Hitze verändert die Haftung des Reifens mitten im Rennen. Die Temperatur spielt eine große Rolle für die Leistung. Wir werden uns später damit befassen.
Wenn Sie schon einmal NASCAR gesehen haben, haben Sie Aufkleberreifen gehört. Dieser Begriff bezieht sich auf brandneue Goodyear Racing Eagles. Crewchefs und Fans verwenden den Ausdruck wegen des großen Datenaufklebers auf dem Gummi. NASCAR-Teams entfernen den Aufkleber vor der Montage nicht. Sie schnappen sich das frische Set mit intaktem Etikett. Der Aufkleber enthält wichtige Daten. Darin sind die Federrate (ein ausgefallener Begriff für Reifensteifigkeit), der Reifencode und die Sequenznummer aufgeführt. Teams versuchen oft, die Reifennummern der Reihe nach zuzuordnen. Das Ziel ist Konsistenz. Viele glauben, dass zusammenpassende Reifen aus derselben Charge zusammen die gleiche Leistung erbringen.
Als nächstes befassen wir uns mit Reifentests und warum Teams in der Schlange auf diese Eagles warten.
Rennrealität bei nassem Wetter
Slicks sind großartig. Trockener Asphalt ist besser. Aber was passiert, wenn es in NASCAR regnet? Die Antwort ist einfach. Verschiebe das Rennen. NASCAR-Serienautos und -Lkw sind für die Traktion auf Zentrifugalkraft und aerodynamischen Abtrieb angewiesen. Das Fahren eines Stockcars auf einem nassen Oval ist nicht machbar. Es ist gefährlich. Es ist langsam.
In anderen Formen des Motorsports geht das Rennen weiter. Motorräder sind die Ausnahme. Die meisten Fahrzeuge wechseln auf Regenreifen. Die Formel 1 nennt sie Regenreifen.
Goodyear stellt Regenreifen her. Aber nur für Straßenkurse. Ovalbahnen bleiben weiterhin tabu.
Die Geschichte zeigt den Versuch. Im Jahr 2002 versuchten NASCAR und Goodyear ein Schaurennen im Regen. Es geschah auf einem Straßenkurs in Japan. Bei der Nationwide Series 2008 wurden erstmals Regenreifen im Wettkampf eingesetzt. Das Rennen fand in Montreal, Kanada, statt.
Die Geschwindigkeiten sinken deutlich. Aber die Rillen funktionieren. Ähnlich wie Straßenreifen leiten sie Wasser ab. Dadurch erhalten Autos ein gutes Handling auf nasser Fahrbahn.


















